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Über mich

Ich mit meinem Islandpferd Eldur. Wir gehen schon seit 16 Jahren gemeinsam durchs Leben. (c) Claudia GrummIch mit meinem Islandpferd Eldur. Wir gehen schon seit 16 Jahren gemeinsam durchs Leben. (c) Claudia Grumm

Mein Name ist Jessica und ich halte gemeinsam mit achtsamen Pferdefrauen die liebevolle Beziehung zu ihrem Pferd in wunderschönen, natürlichen Fotos fest, damit sie beim Anblick der Bilder pure Freude empfinden.

 

Meine persönliche Vision ist es Pferdemenschen zu einem achtsameren Umgang mit ihrem Pferd zu inspirieren.

 

Für mich steht die Beziehung zu meinem Pferd an 1. Stelle und ich möchte auf seine Bedürfnisse eingehen. Ich kann und will ihn nicht als meinen „Besitz“ oder als „Sportgerät“ ansehen, das ich einfach benutze wann und wie ich es möchte. Das fühlt sich einfach falsch an. Inzwischen habe ich für mich und mein Pferd einen wundervollen Weg zu mehr Achtsamkeit in unserer gemeinsamen Beziehung gefunden. Dennoch gibt es immer wieder Situationen, wo ich auf jemand Fremden angewiesen bin… sei es weil wir einen Hufschmied oder einen Osteopathen brauchen, oder weil ich gerne schöne Fotos von uns haben will und einen Fotografen buche. Und dann kommen sofort die Sorgen und Zweifel auf, die mich davon abhalten denjenigen zu buchen oder mir Bauchschmerzen vor dem Termin bereiten. „Wird mich derjenige für meinen alternativen Umgang mit meinem Pferd verurteilen? Werde ich gezwungen sein über die Gefühle meines Pferdes hinwegzugehen?“

 

Von Pferden, Meerestieren und Steinen - mein Weg zur Pferdefotografin

(c) Anne Büchner(c) Anne BüchnerSchon als Jugendliche hatte ich den Wunsch beruflich mal „etwas mit Pferden“ zu machen. Doch all die Möglichkeiten, die ich dort sah, schienen für mich unpassend zu sein. Die anstrengende körperliche Arbeit auf dem Reiterhof und den Zeitdruck Pferde ungeachtet ihrer Bedürfnisse schnell auszubilden schreckten mich ab. Also entschied ich mich nach dem Abitur für eine meiner anderen Leidenschaften – die Wissenschaft. Lange Zeit wollte ich „Meeresforscherin“ werden, wohl auch weil ich zur Generation „Free Willy“ und „Flipper“ gehörte. Gleichzeitig habe ich schon als Kind überall wo ich war hübsche Steine aufgesammelt. Die eher rhetorische Frage „Sag mal, hast du da Steine in deinem Koffer?“ konnte ich schon immer mit „Ja“ beantworten! Heute habe ich eine ziemlich beeindruckende Steinesammlung in meiner Wohnung.

So habe ich mit Begeisterung Geowissenschaften studiert und kann mich nach 6 Jahren Studium Geologin nennen. Auch danach zog es mich weiter in die Forschung und so hängte ich noch eine Doktorarbeit dran, die ich wohl dieses Jahr fertig stellen werde. 10 Jahre sind vergangen in denen sich mein Karriereweg zusammengefügt hat wie ein Puzzle.

Doch dann war da plötzlich kein Weg mehr vor mir erkennbar. Ich fühlte mich gelähmt vor der Unsicherheit und der bangen Frage – was kommt danach? Das Ende meines befristeten Arbeitsvertrages kam wie ein schwarzes Loch auf mich zu. Auch mein Pferd, das mich und meine Energie stark spiegelt, spürte wie gestresst ich war und baute sogar körperlich ab.

 

Zu dieser Zeit traf ich eher zufällig auf einen Coach, die mir innerhalb weniger Stunden die Augen geöffnet hat! „Was will ich eigentlich?“ – bei dieser Frage habe ich mich immer schnell davon leiten und bremsen lassen was „normal“ ist und was andere sagen. Normal wäre gewesen eine Wissenschaftler-Karriere zu machen, dafür ins Ausland zu gehen und ganz selbstverständlich jede Menge Überstunden zu machen… Doch dieser Weg hätte mich immer weiter weg von meinem Pferd gebracht. Ich hätte nur noch Stunden in einem Büro gesessen und auf den Bildschirm vor mir gestarrt. So wie ich es jetzt bereits einige Jahre getan hatte… Doch den ganzen Tag drinnen zu sitzen und nur von der Freiheit zu träumen achtsame und glückliche Zeit mit meinem Pferd in der Natur zu verbringen… nur auf die Wochenenden und den Urlaub hinzufiebern. Ich wollte etwas Anderes! Zumal mir so auch der Spaß an der Wissenschaft verloren ging.

 

Was macht mich nun also glücklich? Was will ICH?

1.) Gemeinsame Zeit mit meinem Pferd zu verbringen und zwar ganz ohne Stress und Zeitdruck im Nacken.

2.) Meine Kamera in der Hand zu haben und Details und Momente einzufangen, die für andere unsichtbar oder viel zu schnell verflogen sind.

3.) Mit meiner Wissenschaft zu mehr Umweltschutz und einer nachhaltigeren Nutzung unserer Erde beizutragen.

 

(c) Anne Büchner(c) Anne BüchnerUnd so kam es, dass ich mich innerhalb weniger Monate als Pferde-Fotografin selbständig machte und mir eine Teilzeit-Stelle in der Wissenschaft (Thema: Erdwärme als erneuerbare Energiequelle) suchte. Auf diese Art und Weise kann ich alle meine Leidenschaften unter einen Hut bringen.

Und weißt du was? Ich fühle mich frei und glücklich. Ich gehe wieder gerne zu meiner wissenschaftlichen Arbeit und ich stecke mit einer unglaublichen Energie Zeit und Kraft in meine Selbständigkeit, die ich mir vorher selbst nicht zugetraut hätte. Einfach weil es sich gut und richtig anfühlt! Und das spürt auch mein Pferd! Dem geht es so gut wie lange nicht mehr und unser gemeinsames Spiel ist von einer unglaublich schönen Leichtigkeit geprägt!

Doch so perfekt das auch klingt. Mein Start in die Selbständigkeit war etwas holprig. Wenn ich jemandem erzählte, dass ich Pferdefotografin bin, kamen schnell die Hinweise auf Bekannte und Freunde, die ja jedes Wochenende aufs Turnier fahren und die ich ja mal fotografieren könnte. Na klar könnte ich das. Doch macht mich das glücklich? Will ich mit meinem eigenen Pferd eine achtsame Beziehung haben und dann Sportpferde fotografieren, die keine eigene Meinung haben dürfen? Ausgeschlossen! Im Rahmen meiner Markenentwicklung, habe ich festgestellt, dass ich viel lieber andere achtsame Pferdemenschen unterstützen möchte. Denn ich weiß wie es sich anfühlt „anders“ mit seinem Pferd umzugehen als es traditionell gemacht wird. Für mich ist neben dem Foto und der zufriedenen Besitzerin vor allem wichtig, dass das Pferd ein Mitspracherecht hat und wir alle gemeinsam ein tolles Erlebnis haben.

 

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